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Mutaz Essa Barshim gewinnt mit einem 2,40-Meter-Sprung

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Unglaublich! Was die 1700 Zuschauer im Hexenkessel Eberstadt am Sonntagmittag beim Männer-Springen des 39. Internationalen Hochsprung-Meetings erlebt haben, wird in die Analen eingehen. Denn: Zum ersten Mal in der Geschichte des Meetings sprangen gleich zwei Springer über 2,38 Meter. Der eine, und zwar Vize-Weltmeister Danil Lysenko, schraubte dadurch seine persönliche Bestleistung um sage und schreibe vier Zentimeter nach oben und katapultierte sich dadurch auch noch auf Platz zwei der Weltrangliste. Der andere, Weltmeister und Weltjahresbeste Mutaz Essa Barshim, meisterte im weiteren Verlauf des Wettkampfs sogar noch 2,40 Meter, nahm den Arenarekord von 2,42 Meter und in seinem letzten Versuch sogar den Asienrekord von 2,44 Meter in Angriff. Er scheiterte am Ende zwar ganz knapp an beiden Rekorden, mit seinen 2,40 Metern holte er sich aber dennoch nach einem überragenden Springen den Sieg. Von der Kreissparkasse Heilbronn bekam der Mann aus Katar im Anschluss sogar noch eine Prämie von 1500 Euro für die Einstellung der Weltjahresbestleistung. Dritter wurde im Übrigen der Deutsche Mateusz Przybylko, der erneut die 2,30-Meter-Marke knackte.

Dass es an diesem Tag, bei bestem Hochsprungwetter und vor ausverkauftem Haus, hoch hinaus gehen würde, machten einige Springer gleich von Beginn an klar. Allen voran Danil Lysenko, der einen mustergültigen Versuch nach dem anderen ablieferte. Bis zur Höhe von 2,20 Meter blieb das Feld, bestehend aus elf Springern, zusammen. Bei 2,24 Metern war dann jedoch für die Ersten, und zwar Ilya Ivanjuk und Michael Mason, Schluss. Alle anderen neun nahmen die 2,27 Meter in Angriff. Bis auf Hamdi Allamine, der Sieger des U23-Springens von Freitag, der noch kurzfristig ins Feld gerutscht war, der Weißrusse Maksim Nedasekau und der mitfavorisierte Robert Grabarz schafften es auch alle über die Latte. Nun begann der richtige Fight. Und zwar einer, der das Rund in der Folge zu zahlreichen La-Ola-Wellen anspornte und die Stimmung hochkochen ließ.

Als Erster katapultierte sich Danil Lysenko, der im Übrigen unter neutraler Flagge startet, über die magische 2,30-Meter-Marke. Er war auch der einzige, der es im ersten Versuch schaffte. Als Zweiter folgte ihm im zweiten Versuch Weltmeister Mutaz Essa Barshim, spannend machte es danach Lokalmatador Mateusz Przybylko. Erst im dritten Versuch, dann aber unter dem riesigen Jubel der Zuschauer, zog er nach. Für den Mexikaner Edgar Riviera, den Polen Sylwester Bednarek und den Syrer Majd Eddin Ghazal war die Latte bei 2,30 Meter zu hoch, auch wenn sie zuvor fantastische Sprünge abgeliefert hatten. So waren noch drei Springer übrig. Aus dem Dreikampf wurde dann aber schnell ein Zweikampf, denn während Damil Lysenko und Mutaz Essa Barshim gleich im ersten Versuch über 2,33 Meter flogen, fiel bei Mateusz Przybylko die Latte auch im dritten Versuch. Als Dritter beendete der Mann vom TSV Bayer Leverkusen den Wettkampf auf Weltklasse-Niveau damit dennoch fantastisch auf dem Podest.

Was Lysenko und Barshim dann in der Folge ablieferten, ist kaum zu glauben. Erst meisterten beide 2,36 Meter - Lysenko im zweiten, Barshim im ersten Versuch -, dann schraubten sich beide im ersten Versuch über 2,38 Meter. Nun wurden 2,40 Meter aufgelegt - und auch hier blieb die Latte liegen. Zumindest beim Ersten der Weltrangliste. Er meisterte die Höhe im dritten Versuch. Lysenko leistete sich derweil drei Fehlversuche und wurde somit Zweiter in einem Wettkampf, der auf einem höheren Niveau lag als die Weltmeisterschaft in London. Als Sieger feststehend nahm Barshim dann noch den von ihm bestehenden Arenarekord von 2,41 Meter ins Visier. Nach zwei erfolglosen Versuchen an 2,42 Meter ließ er sich 2,44 Meter für seinen dritten Versuch auflegen. Es wäre der Landesrekord von Katar und zugleich der Asienrekord gewesen. Über diesen durfte er am Ende nicht mehr jubeln, dafür aber über seinen Sieg in Eberstadt. Einen, an den man sich aber lange erinnern wird.

Stimmen zum Männer-Springen

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Sieger Mutaz Essa Barshim: "Es war toll heute. Es ist das beste Meeting in der Welt hier. Das Wetter war sehr gut, es hat eine richtig gute Atmosphäre geherrscht und es gab tolle und harte Duelle. Das spornt an. Ich mag es, wenn ich Druck habe und einen Konkurrenten, mit dem ich kämpfen muss. Das liebe ich. Das trägt mich immer weiter nach oben. Ich wollte den Arenarekord und auch den Weltrekord hatte ich im Kopf, aber ich war zu aufgeregt und auch etwas müde durch das ganze Reisen in dieser Saison. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis."

Zweiter Danil Lysenko: "Zwei persönliche Rekorde habe ich nicht erwartet. Die WM ist noch nicht so lange vorbei und ich habe zuletzt nicht so viel trainiert. Deshalb war ich selbst überrascht, dass es zu so Ergebnissen gekommen ist."

Dritter Mateusz Przybylko: "Für mich war es nochmal ganz wichtig zu zeigen, was ich kann. Ich bin froh, dass ich zum Abschluss der Saison über 2,30 Meter springen konnte. Im nächsten Jahr möchte ich gerne noch einen drauflegen. Das Publikum hier in Eberstadt hat tolle Stimmung gemacht, für sie war es toll, für uns Sportler auch. So muss es sein."

Peter Schramm, Sportdirektor des Internationalen Hochsprung-Meetings: "Das war ein traumhafter Wettkampf. Dass es so läuft, davon kann man wirklich nur träumen. Man hat gesehen: Alle wollten unbedingt gut springen. Wenn der Wettkampf etwas früher in der Saison gewesen wäre, wären vielleicht noch ein paar mehr über 2,30 Meter gesprungen. Dass am Ende aber auch noch ein Deutscher Dritter wird, ist super. Für mich war klar, dass Danil Lysinko gut springen wird und eigentlich die Nummer zwei hinter Mutaz Essa Barshim sein dürfte, aber dass er so gut springt, ist unglaublich. Sein zweiter Versuch über 2,40 Meter war hauchdünn. Wir sind außerdem stolz darauf, mit Mutaz Essa Barshim den Weltmeister hier gehabt zu haben. Ich hoffe er kommt im nächsten Jahr wieder."

Harry Brunnet, Vorsitzender des Trägervereins des Internationalen Hochsprung-Meetings: "Ich bin voll und ganz begeistert, fast sprachlos über das Meeting heute. Die Zuschauer waren so begeistert wie die letzten 20 Jahre nicht. Sie waren richtig dabei. Eberstadt lebt."

Marie-Laurence Jungfleisch holt sich das Triple mit erneutem Zwei-Meter-Sprung

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Was für ein Wettkampf! Marie-Laurence Jungfleisch, Deutschlands bekannteste Hochspringerin, hat es erneut getan und ließ dabei noch zwei WM-Medaillen-Gewinnerinnen hinter sich. Nachdem sie bereits im vergangenen Jahr in Eberstadt über die Zwei-Meter-Marke flog, wiederholte sie das Kunststück in diesem Jahr erneut. Dabei stand sie bereits zuvor als Siegerin fest. Zum dritten Mal in Folge übrigens - und damit als erste Frau in der Geschichte des Internationalen Hochsprung-Meetings in Eberstadt. "Eberstadt ist mein Lieblings-Meeting. Ich bin eigentlich schlecht in den Wettkampf gekommen, dann ist es aber immer besser geworden. Ich fühle mich hier einfach wohl - auch weil hier immer meine Familie und meine Freunde da sein können", sagte sie happy nach ihrem Sieg. Zweite wurde im Übrigen die WM-Dritte Kamila Licwinko, dahinter auf Rang drei landete die Vize-Weltmeisterin Yulia Levchenko.

Zusammen mit Morgan Lake lieferten sich die drei ab 1,91 Meter einen Kampf. Die Tschechin Michaela Hruba, die Bulgarin Mirela Demireva, die Kroatin Ana Simic und die Italienerin Alessia Trost mussten bei dieser Höhe die Segel streichen. Bereits zuvor war die Italienerin Erika Furiani ausgeschieden. So ging es also für die vier Verbliebenen bei 1,91 Meter um die Plätze auf dem Podest - und alle sprangen drüber. Bei 1,94 Meter war dann aber für die Britin Morgan Lake Schluss, ebenso wie für die Ukrainierin Yulia Levchenko, immerhin amtierende Vizeweltmeisterin. Somit waren plötzlich nur noch Kamila Licwinko und Marie-Laurence Jungfleisch übrig.

Beide lieferten sich in der Folge einen tollen Zweikampf. Die WM-Dritte sowie die Lokalmatadorin sprangen im zweiten Versuch über 1,96 Meter, ließen die 1,98 Meter aus und sich sofort die 2,00 Meter auflegen. Für die Deutsche wäre es erst der zweite Sprung in ihrer Karriere über diese Höhe gewesen. Und wie auch schon im vergangenen Jahr schraubte sie sich im entscheidenden dritten Versuch unter dem Jubel der Besucher drüber. Zu diesem Zeitpunkt stand Jungfleisch bereits als Triple-Siegerin fest, denn Licwinko hatte zuvor nicht nur gerissen, sie hatte bei 1,91 Meter einen Versuch mehr benötigt als die Athletin vom VfB Stuttgart. Der Jubel kannte nach ihrem erneuten Zwei-Meter-Sprung keine Grenzen. Sie ließ sogar noch 2,02 Meter auflegen, hatte sie auch in den Beinen, scheiterte aber knapp.

Stimmen zum Frauen-Springen

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Marie-Laurence Jungfleisch, Siegerin: "Die 2,00 Meter gesprungen zu sein ist toll. Vor allem nach einer WM. Da ist man ja wieder etwas im Tief und ich freue mich, dass ich die Saison jetzt so abschließen kann. Ich liebe es, in Eberstadt zu springen. Meine Familie und meine Freunde können da sein, das pusht mich. Dadurch kann ich vielleicht auch Höhen springen, die ich sonst nicht springen kann. Aber es tut schon ein bisschen weh, die 2,02 Meter nicht geschafft zu haben. Das war sehr knapp. Ich habe schon immer vor, mich von Saison zu Saison zu steigern."

Kamila Licwinko, die Zweitplatzierte: "Der Wettkampf war gut für mich. Ich mag Eberstadt, es herrscht eine gute Atmosphäre und es sind tolle Springerinnen am Start. Letztes Jahr war ich schon Zweite, jetzt auch wieder. Das war eine gute Saison für mich."

Yulia Levchenko, die Drittplatzierte: "Es war sehr gut heute. Es war der erste Start nach der WM für mich und er war sehr schön. 1,91 Meter ist eine gute Höhe."

Harry Brunnet, Vorsitzender des Trägervereins des Internationalen Hochsprung-Meetings: "Unsere Erwartungen haben sich erfüllt. Eberstadt hat seinen Ruf als weltbestes Meeting wieder einmal erfüllt. Es war eine sehr gute Werbung für die Leichtathletik, den Hochsprung. Wir sind sehr froh, dass wir mit Marie-Laurence jetzt eine Deutsche haben, die dreimal in Folge den Sieg geholt hat."

Peter Schramm, Sportdirektor des Inernationalen Hochsprung-Meetings: "Insgesamt hatten wir ein schönes Feld. Wir hatten Athletinnen, die um den Sieg gefightet haben. Für das, dass die Saison so lang war, haben wir auch nochmal tolle Ergebnisse gehabt. Das i-Tüpfelchen war natürlich Marie-Laurence Zwei-Meter-Sprung. Der zweite Sprung in ihrer Karriere. Das hat mich schon berührt, zum dritten Mal in Folge die deutsche Nationalhymne zu hören."

Peter Schramm, Sportdirektor des Internationalen Hochsprung-Meetings: "Ich habe zu Kamila gesagt: Sie muss hier mal den polnischen Rekord packen. Denn den Männer-Rekord haben wir. Wir hätten gerne den Frauen- und Männerrekord. Es waren heute genau die drei vorne, die man da auch erwarten konnte. Ein paar Zuschauer mehr hätten es heute aber sein können. Es waren nur 800. Die Frauen hätten mehr verdient."


Carlo Thränhardt scheitert an M60-Weltrekord

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Es hätte ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Carlo Thränhardt werden sollen. Am Freitagabend verpasste die Hochsprung-Legende in der Eberfürst-Arena jedoch den Weltrekord in der Altersklasse M60. 1,81 Meter hätte er dafür überfliegen müssen - am Ende standen aber nur 1,70 Meter, da er weitere Höhen bis zur Weltrekord-Höhe anschließend ausließ. Woran es lag, dass der Rekord nicht klappte, das beantwortete Thränhardt in seiner bekannt humorvollen Art: "Die Latte ist dreimal runtergefallen." Er sei dennoch zufrieden. "In dem Alter noch einmal einen Weltrekord zu holen wäre schön, aber ich hatte in diesem Jahr eine schwere OP und bin froh, überhaupt hier zu sein." Eine Flasche Weißburgunder aus dem nahen Weinhaus würde ihm aber trotzdem etwas über den Schmerz, die Enttäuschung hinweghelfen, ließ er die Besucher schmunzelnd wissen. Außerdem versprach er: "Es gibt ja nächstes Jahr noch ein Meeting. Da bin ich dann wieder am Start. Das wird mein letztes Meeting sein, aber so stehen lassen kann ich das ja jetzt nicht."

Keine fünf Minuten später prostete Thränhardt seinem Bruder sowie einigen Bekannten und Initiatoren des Meetings in der Wettkampfarena zu - mit gekühltem Weißburgunder. Thomas Kriese, sein Wettkampfpartner, schraubte derweil die Latte immer weiter nach oben. Mit 1,88 Metern sprang er eine neue Saisonbestleistung, anschließend meisterte er sogar noch 1,91 und 1,93 Meter.
Hier finden Sie die vollständige Ergebnisliste als PDF

Tolle Leistungen beim U23-Springen

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Mit dem U23-Springen ist das 39. Eberstädter Hochsprung-Meeting am Freitagnachmittag eröffnet worden. Rund 150 Zuschauer verfolgten dabei unterm Eberfürst die Sprünge des Nachwuchses. Und die hatten es ordentlich in sich.

Bei den Männern wussten vor allem der Sieger Mohamat Allamine Hamdi aus Katar sowie der zweitplatzierte Samuli Eriksson aus Finnland zu überzeugen. Beide sprangen im ersten Versuch über 2,10 Meter - fünf andere Springer bissen sich hier vergeblich die Zähne aus - und meisterten auch die 2,15 Meter. Hamdi flog in der Folge sogar im ersten Versuch über 2,18 Meter, Eriksson zog im dritten Versuch nach und steigerte damit seine bisherige Bestleistung um drei Zentimeter. Bei 2,21 Meter war dann jedoch Schluss für den Finnen Samuli Eriksson. Er scheiterte knapp. Mohamat Allamine Hamdi leistete sich derweil erst bei 2,24 Meter die ersten Fehlversuche, jedoch drei an der Zahl. Mit gemeisterten 2,21 Metern und einer bis dahin tadellosen, fehlerfreien Leistung stand er aber dennoch ganz oben auf dem Treppchen.

Im Feld der Frauen holte sich Viktoria Gottlieb mit übersprungenen 1,78 Metern den Sieg. Sie war die einzige, die diese Höhe im ersten Versuch schaffte. U20-Europameisterschafts-Teilnehmerin Leonie Reuter wurde Zweite, Platz drei ging an Christine Honsel. Beide hatten ebenfalls 1,78 Meter gemeistert, jedoch erst im zweiten Versuch.

Weltmeisterschaftsrevanche beim 39. Internationalen Hochsprung-Meeting Eberstadt

Knapp zwei Wochen nach den Weltmeisterschaften in London, trifft sich vom 25.- 27. August 2017 ein Großteil der Weltelite zur WeltmeisterschaftsRevanche beim 39. Internationalen Hochsprung-Meeting Eberstadt.
Die Flugtage unterm Eberfürst versprechen so wieder Hochsprung der Extraklasse beim weltbesten Hochsprung-Meeting.
Durch die Terminwahl konnten die Veranstalter die Chance nutzen wieder Spitzenathleten und -athletinnen zu verpflichten.
Damit wird das HochsprungMekka Eberstadt seinem exzellenten Ruf gerecht und die Zuschauer können sich auf hervorragende Wettkämpfe freuen.

In diesem Jahr sind die Frauen wieder am Samstagnachmittag an der Reihe.
Die Zuschauer können sich bei dem von der Kreissparkasse Heilbronn präsentierten FrauenHochsprung auf die deutsche Nummer eins im FrauenHochsprung und EberstadtSiegerin 2015/16 Marie-Laurence Jungfleisch freuen, die bei der WM in London einen beachtlichen vierten Platz belegte.
Marie-Laurence die 2016 in Eberstadt erstmals 2,00 Meter sprang, gehört inzwischen längst zur Weltspitze. Sie freut sich auf den erneuten Start bei ihrem LieblingsMeeting.
Zusammen mit ihr kämpfen immerhin vier der ersten sechs der WM in London um den Titel EberstadtSiegerin 2017.
Aus finanziellen Gründen verzichten die Veranstalter auf die Weltmeisterin Maria Lasitskene aus Russland, die in London im neutralen Team an den Start ging und mit 2,03 Meter siegte.
Mit der in dieser Saison sensationell nach vorne gekommenen Yulia Levchenko aus der Ukraine, die bei der WM die Silbermedaille mit einer Steigerung von 1,97 auf 2,01 Meter gewann und der WM-Dritten von London, Kamila Licwinko aus Polen, stehen aber zumindest zwei Medaillengewinnerinnen ganz vorne auf der Starterliste.
Sie werden sich zusammen mit Marie-Laurence einen spannenden Wettkampf liefern.
Die neunfache Deutsche Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch will natürlich unbedingt zum dritten Mal in Eberstadt gewinnen. Ihr ist in Eberstadt auf jeden Fall noch eine Steigerung gegenüber der WM in London zuzutrauen.
Das Feld bereichern und den Wettbewerb spannend machen werden auch die Britin und WM-Sechste Morgan Lake sowie die kroatische Hochspringerin Ana Simic und die erst 19-jährige tschechische U20-Weltmeisterin Michaela Hruba.
Dazu kommen weitere Athletinnen, die zwar nicht bei der WM in London am Start waren, aber dennoch für EberstadtHöhen gut sind.
Die Zuschauer können sich mit Sicherheit auf einen spannenden, hochklassigen Wettkampf freuen.

Der von Audi präsentierte MännerHochsprung, ist in diesem Jahr, nachdem die Männer zuvor am Donnerstag beim Diamond League-Meeting in Zürich starten, wieder am traditionellen Sonntagnachmittag an der Reihe.
Für die Männer gilt London - Zürich - Eberstadt.
Durch die Terminwahl hat das Meeting in Eberstadt für die Männer einen besonderen Reiz. Nach Zürich bietet sich erneut die Gelegenheit zur WeltmeisterschaftsRevanche.
Gehen doch die ersten Sechs der WM in Eberstadt an den Start.

Angeführt wird das erlesene Feld vom zweifachen Eberstadt-Sieger der Jahre 2012 und 2014, Mutaz Essa Barshim aus Katar, der beim WM-Finale in London eine Klasse für sich war und nach souverän übersprungenen 2,35 Meter nur hauchdünn an 2,40 Meter scheiterte.
Sein Eberstädter ArenaRekord steht bei 2,41 Meter und es sieht ganz danach aus, dass der zweitbeste Springer aller Zeiten, hinter dem Kubaner Javier Sotomayor, diesen Rekord in Eberstadt bei guten äußeren Bedingungen angreifen kann um sich so die von der Kreissparkasse Heilbronn ausgelobte ArenaRekord Prämie von 5.000 Euro zu sichern.
Die Silbermedaille im WM-Finale in London gewann der erst 20jährige Russe Danil Lysenko, der ähnlich elegant wie Barshim springt.
Er hat eine Bestmarke von 2,34 Meter und scheiterte in London nur knapp an 2,35 Meter.
In Eberstadt geht Danil Lysenko wie im WM-Finale unter neutraler Flagge an den Start.
Mit dabei ist auch der Syrer Majd Eddin Ghazal, der eine Bestmarke von 2,36 Meter hat und bei der WM mit 2,29 m die Bronzemedaille gewann.
Mit dabei ist natürlich unser neuer deutscher HochsprungStern Mateusz Przybylko vom TSV Bayer Leverkusen, der zweite der Weltrangliste 2017 mit 2,35 Meter.
Er zeigte auch in London eine tolle Leistung.
Nach 2,31 Meter in der Qualifikation schaffte er zwar die 2,32 Meter im Finale nicht mehr, aber sein fünfter Rang mit 2,29 Meter ist aller Ehren wert und sein bisher größter sportlicher Erfolg.
Einen Platz vor Przybylko lag beim WM-Finale der Mexikaner Edgar Rivera, der mit 2,29 Meter als Vierter einen Versuch weniger als der Deutsche Meister aufwies und zum zweiten Mal in Eberstadt springt.
Mit dem Dritten und Vierten bei Olympia 2012 und 2016, Robert Grabarz aus Großbritannien und dem zweiten Deutschen Eike Onnen von Hannover 96 stehen zwei weitere Weltklassespringer in Eberstadt am Ablauf.
WM-Finalist Eike Onnen hat im letzten Jahr als Dritter mit 2,32 Meter und knapp gerissenen 2,36 Meter voll überzeugt und fühlte sich nach eigenen Worten wie zu Hause.

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