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Brandon Starc gewinnt mit sensationellen 2,36 Metern

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Einen Wahnsinns-Wettkampf bei bestem Hochsprung-Wetter mit sensationellen Höhen und bestens aufgelegten Sportlern erlebten die Zuschauer am Sonntag beim Männer-Springen des 40. Eberstädter Hochsprung-Meetings. Den Sieg in einem Weltklasse-Feld und in einer ausverkauften Arena holte sich letztlich der Australier Brandon Starc mit grandiosen 2,36 Meter. Bis zu diesem Sprung schien Stimmungskanone und Zuschauer-Anfeuerer Gianmarco Tamberi die Nase vorne zu haben, denn er war als Einziger über 2,33 Meter geflogen. Starc hatte diese Höhe im ersten Versuch gerissen, ließ sich die Latte nach Tamberis spektakulärem Sprung dann gleich höher legen - und flog im zweiten und somit letzten Versuch unter großem Jubel drüber über die 2,36 Meter. Tamberi gab nach diesem Satz auf und überließ seinem Konkurrenten den Sieg. Der wiederum wollte mehr und versuchte sich an 2,40 Metern. Es wäre die Weltjahresbestleistung gewesen. Doch er scheiterte bei seinem ersten Versuch und beendete den Wettkampf. Den dritten Platz beim 40. Meeting teilten sich der Weißrusse Maksim Nedasekau und Donald Thomas von den Bahamas nach einem fehlerfreien Wettbewerb und übersprungenen 2,27 Metern.

Wie hochklassig der Wettbewerb war, zeigt alleine schon die Tatsache, dass sich acht der zwölf Springer an der Eberstadt-Höhe von 2,30 Meter versuchten. Einzig der kurzfristig noch dazugestoßene Niederländer Douwe Amels (2,20 Meter), der mit seinem Lied "Fiesta Mexicana" für Stimmung sorgende Mexikaner Edgar Rivera (2,24 Meter), der Pole Sylwester Bednarek und der deutsche Top-Favorit Mateusz Przybylko (2,24 Meter) waren zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Przybylko hatte sich zuvor bei einem Sprung am Knie verletzt und musste sich dieser Verletzung schließlich geschlagen geben.

Bei 2,30 Meter trennte sich dann jedoch die Spreu vom Weizen - und leider schieden auch die zwei verbliebenen Deutschen aus. Tobias Potye von der LG Stadtwerke München hatte zuvor mit übersprungenen 2,27 Metern seine persönliche Bestleistung eingestellt und kratzte bestens aufgelegt gleich dreimal ganz knapp an 2,30 Metern. Und auch Eike Onnen scheiterte nur um Millimeter. Potye landete am Ende auf dem siebten Platz, Onnen wurde Fünfter. Beide konnten mit dieser Leistung voll und ganz zufrieden sein - so wie der Rest des Feldes.

Mit Potye und Onnen schieden Trevor Barry und Donald Thomas, die zwei Männer von den Bahamas, aus. Ilya Ivanjuk und Maksim Nedasekau ließen ihren dritten Versuch bei 2,30 Metern aus und probierten sich an 2,33 Meter. Jedoch ohne Erfolg. Ivanjuk wurde somit zusammen mit Onnen Fünfter, Nedasekau landete auf dem dritten Rang, da er die 2,27 Meter gleich im ersten Versuch geschafft hatte.

Was sich dann mit dem Italiener Gianmarco Tamberi und dem Australier Brandon Starc in der Eberfürst Arena abspielte, ist kaum zu glauben. Bereits nach seinem Sprung über 2,30 Meter konnte Tamberi seine Tränen vor Freude nicht mehr zurückhalten. Als er dann auch noch die 2,33 Meter übersprang, bekamen die Zuschauer eine ganz besondere Ehrenrunde mit Trikotausziehen, Wasserspritzen und Tanzeinlagen zu sehen. Als Brandon Starc, übrigens der Mann mit dem längsten Anlauf, dann mit 2,36 Meter noch eines drauflegte, war die Arena nicht mehr zu halten.

Im Anschluss an den Wettbewerb bekamen der 1. Vorsitzender des Trägervereins Internationales Hochsprung-Meeting Eberstadt Harry Brunnet und Günter Eisinger noch eine Auszeichnung vom Württembergischen Leichtathletikverband verliehen - für 40 Jahre Hochsprung-Meeting in Eberstadt. Dass das Meeting etwas ganz Besonderes ist, das haben die Sportler bei der letzten Auflage ja auch noch einmal eindrucksvoll präsentiert.

Stimmen zum Männer-Springen

Peter Schramm, Meeting-Direktor des Eberstädter Hochsprung-Meetings: "Heute war alles perfekt: das Wetter, die Atmosphäre und das volle Haus mit 2100 Zuschauern. Wir haben bis jetzt noch nie Stehplatzkarten verkauft. Was mich etwas betrübt, ist die Geschichte mit Mateusz Przybylko. Das hat mir richtig weh getan, dass es so blöd gelaufen ist. Das ist für mich ein Wermutstropfen. Ansonsten war es aber toll. Was sich klasse entwickelt hat, war das Finale. Gianmarco Tamberi ist die große Überraschung - das war grandios. Aber auch die Vorstellung von Brandon Starc war ganz toll. 2011 hat er hier den U23-Wettbewerb gewonnen, jetzt 2018 holt er sich im Männer-Feld den Sieg mit 2,36 Metern. Das ist Wahnsinn. Es war ein tolles Meeting und ein super Abschluss."

Mateusz Przybylko, Europameister und Zehnter des Meetings: "Es ist schade. Ich wollte heute unbedingt gut springen. Aber ich bin zwischen zwei Matten gelandet und da mit dem Knie auf ein Eisenteil gekommen. Bei 2,24 Metern habe ich gemerkt, dass ich drin bin im Wettkampf, doch dann habe ich mich verletzt. Das ist schade, aber das ist Leistungssport. Das kann man nicht berechnen."

Meteusz Przybylko zum Aus dem Meetings: "40 Jahre Hochsprung in Eberstadt und heute werden wieder 2,36 Meter gesprungen. So kann man eigentlich nicht aufhören. Wir Hochspringer sind gerne hier, das ist wie eine zweite Heimat. Vielleicht geht es ja doch weiter? Ich möchte mich aber einfach einmal für die 40 Jahre bedanken - das war eine tolle Leistung."

Eike Onnen, deutscher Hochspringer und Fünfter des Meetings: "Es war ein guter Wettkampf von mir. Die 2,27 Meter waren eine neue Saison-Bestleistung. Ich wäre aber natürlich supergerne noch 2,30 Meter gesprungen."

Gianmarco Tamberi, der Zweitplatzierte: "Die 2,33 Meter waren mehr als ich erwartet habe. Mein größtes Ziel war, 2,30 Meter zu springen. Doch dann ist der Wettkampf blöd für mich losgegangen. Da habe ich gedacht: Vergiss alles, die Technik und so und spring einfach. Und dann lief es. Nach den 2,30 Metern konnte ich dann ohne Druck springen und auf einmal haben die 2,33 Meter geklappt. Ich habe Brandon Starc dann gewinnen lassen, denn er ist der Beste!"

Brandon Starc, Sieger: "Es war heute sehr schwierig für mich, da ich normalerweise einen weiteren Anlauf habe. Ich musste meinen Anlauf dann verändern und bei 2,27 Metern kam der Umschwung. Ab da lief es. Die 2,33 Meter von Gianmarco haben mich nochmal extra motiviert. Ich bin glücklich, denn das war das beste Jahr meiner Karriere. Zu Beginn dieser Saison hatte ich eine Bestleistung von 2,31 Meter stehen."

Günter Eisinger, Athleten-Manager: "Normalerweise sind bei einem Meeting die Athleten der größte finanzielle Posten, aber nicht in Eberstadt. Dies zu halten ist jedoch Jahr für Jahr schwieriger geworden. Hier sind massenhaft Helfer, die ihren Urlaub opfern, um das Meeting am Laufen zu halten. Wo gibt es das sonst? Das ist das Sensationelle an Eberstadt und das, was es ausgemacht hat."

Tolle Leistungen beim U23 Hochsprung

Spanender Wettkampf bei den Junioren

Britischer Doppelsieg

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Raul Spank überspringt sensationelle 2,21 Meter

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Mit dem U23-Springen ist das 40. Eberstädter Hochsprung-Meeting am Freitagnachmittag eröffnet worden. Rund 150 Zuschauer verfolgten dabei unterm Eberfürst die Sprünge des Nachwuchses. Und die hatten es ordentlich in sich.

Bei den Männern wussten vor allem die beiden Briten zu überzeugen. Sie übersprangen wertungsgleich 2,14 Meter im dritten Versuch. Erst nach einem spannenden Stechen stand mit Ryan Webb der Sieger fest. William Grimmsey musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
Mit aufs Treppchen kam mit 2,10 Meter Lucas Mihota von der LG Stadtwerke München.


Der zweifache EberstadtSieger Raul Spank - LG Nord Berlin - sprang außer Wertung bei den Junioren mit und schaffte als nicht mehr aktiver Hochspringer sensationelle 2.21. Meter.

Im Feld der Frauen holte sich Lale Eden -- Heidenmühler FC - mit übersprungenen 1,77 Metern den Sieg. Sie war die einzige, die diese Höhe .
Alle weiteren fünf Juniorinnen erreichten 1,74 Meter. Zweite wurde mit fehlerfreien Sprüngen Jana Kulessa - TSV Bayer Leverkusen.
Den dritten Platz errang Anne Klebsch bei einem Fehlversuch.

Airine Palsyte gewinnt zum zweiten Mal in Eberstadt

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Einen Wettkampf mit durchwachsenem Wetter erlebten die Zuschauer am Samstagmittag beim Frauen-Springen des 40. Eberstädter Hochsprung-Meetings. Am Ende setzte sich die Litauerin Airine Palsyte trotz zwischenzeitlicher Regenunterbrechung durch. Zweite wurde die Schwedin Erika Kinsey. Die Triple-Siegerin der vergangenen Jahre und deutsche Hoffnungsträgerin Marie-Laurence Jungfleisch musste sich derweil mit dem dritten Platz begnügen, nachdem sie auch im dritten Versuch knapp an 1,91 Metern gescheitert war. Für sie blieb damit die EM-Revanche aus, die Airine Palsyte - die WM-Vierte - gelang. Vize-Europameisterin Mirela Demireva übersprang nämlich "nur" 1,84 Meter und wurde Siebte.

Doch von Beginn an: Elf Springerinnen gingen diesmal unterm Eberfürst ins Rennen. Während sieben von ihnen die 1,75 Meter ausließen, sprangen die Weißrussin Karyna Taranda, die erst 16-jährige Ukrainerin Yaroslava Mahuchikh, die insgesamt einen tollen Wettkampf ablieferte für ihr Alter, sowie die Schwedin Erika Kinsey gleich im ersten Versuch drüber. Einzig die Deutsche Imke Onnen musste in den zweiten Versuch, meisterte die Höhe dann aber locker. Somit ging es für alle Springerinnen bei 1,80 Meter weiter, bis auf die U20-Weltmeisterin Karyna Taranda aus Weißrussland sowie die Vize-Europameisterin Mirela Demireva nahmen auch alle die Höhe im ersten Anlauf. Taranda zog im dritten Versuch nach, Demireva ließ aus.

Bei aufgelegten 1,84 Metern trennte sich dann so langsam die Spreu vom Weizen - zumal eine Regenunterbrechung es den Sportlerinnen nicht gerade einfacher machte. Die Weißrussin Karyna Taranda beendete den Wettkampf nach der Pause von sich aus und wurde damit Elfte, für die Deutsche Imke Onnen und die Ukrainerin Kateryna Tabashnyk lag die Latte auch im dritten Versuch zu hoch, was am Ende für Onnen Rang zehn und für Tabashnyk Rang neun bedeutete.

Somit waren nur noch acht Springerinnen bei 1,88 Metern dabei - makellos blieben hierbei aber nur die Ukrainierin Yulia Levchenko, die spätere Siegerin Airine Palsyte sowie die Deutsche Marie-Laurence-Jungfleisch, die bei ihren Sprüngen allesamt noch ordentlich Luft zwischen sich und der Stange hatte. Die Schwedin Sofie Skoog scheiterte derweil und landete damit auf dem siebten Rang - zusammen mit der Bulgarin und hoch gehandelten Favoritin Mirela Demireva, die mehrfach ausließ, nur bei 1,84 Meter einen makellosen Sprung hinlegte, dann aber an 1,91 Metern scheiterte und somit raus war aus dem Wettbewerb.

Bei 1,91 Meter war dann am Samstagmittag letztlich endgültig Schluss für den Großteil der Springerinnen: die Ukrainierin Yaroslava Mahuchikh, die Engländerin Morgan Lake, die Ukrainerin Yulia Levchenko, die Bulgarin Mirela Demireva und leider auch die Lokalmatadorin Marie-Laurence Jungfleisch scheiterten in allen drei Versuchen. Einzig Erika Kinsey und Airine Palsyte meisterten die Höhe. Beide flogen anschließend auch noch über die aufgelegten 1,94 Meter, Palsyte hatte jedoch einen Versuch weniger als die Schwedin stehen, weshalb sie nach 2014 ihren zweiten Sieg in Eberstadt feiern durfte.

Stimmen im Rahmen des Frauen-Meetings

Airine Palsyte, Siegerin des Frauen-Wettbewerbs: "Es ist mir immer eine Freude, hier zu sein. Das Publikum ist toll. Ich bin auch total happy. Ich war jetzt zum zweiten Mal hier in Eberstadt und habe zum zweiten Mal gewonnen."

Marie-Laurence Jungfleisch, die Drittplatzierte: "Es war wirklich eine schöne Veranstaltung. Ich habe unterbewusst etwas gekämpft mit dem Anlauf nach dem Regen. Ich bin echt enttäuscht. Aber ich bin zugleich froh, dass die anderen noch höher gesprungen sind, denn das haben die Zuschauer verdient. In fünf Tagen habe ich nun in Zürich noch einen Wettbewerb."

Carlo Thränhardt, deutscher Rekordhalter, im Rahmen einer kleinen Talkrunde: "Können wir eine Flasche Weißburgunder bekommen? Ihr habt so tollen Wein hier!"

Carlo Thränhardt zum Meeting in Eberstadt: "Ich wäre nie in meinem Leben 2,30 Meter gesprungen, wenn es Eberstadt nicht gegeben hätte."

Jacek Wszola, erster Weltrekord-Springer in Eberstadt mit 2,35 Meter: "Ich fühle mich, als ob ich nach Hause komme. Ich liebe diesen Platz hier in Eberstadt sehr."

Gerd Nagel, Eberstadt-Sieger von 1983, zu seinem Sprung über 2,30 Meter im Jahr 1979: "Mein Sprung über 2,30 Meter war hoch drüber, aber ich bin nur Dritter geworden. Aber die beiden anderen sind ja auch viel größer als ich."

Dietmar Mögenburg, Olympiasieger von 1984: "Ich würde mich trotzdem freuen, wenn es irgendwie weiterginge in Eberstadt. Carlo, kratz ein bisschen Kohle zusammen. Peter, dann wirst du Ehrenpräsident und kannst auf die Tribüne sitzen und dann schauen wir mal, dass wir mit dem Springen eine gemeinsame Zukunft haben."

Ariana Friedrich, ehemalige deutsche Hochspringerin und Eberstadt-Siegerin von 2010: "Vor 17 Jahren bin ich das erste Mal hier gewesen. Das war eine ganz große Ehre für mich. Denn Eberstadt ist einfach mehr als nur der Hochsprung. Hier wird der Hochsprung gelebt. Deshalb haben wir auch immer so tolle Leistungen. Für mich war es emotional sehr groß, als ich hier in Eberstadt 2,00 Meter gesprungen bin."


40. Internationales Hochsprung-Meeting Eberstadt

Eberstadt 24.-26. August 2018

Drei-Tages-Event in der EberfürstArena

EM Revanche und inoffizielle HochsprungWeltmeisterschaft

Gut zwei Wochen nach den Europameisterschaften in Berlin, treffen sich vom 24.- 26. August 2018 die Europäischen Hochspringerinnen zur EM Revanche und die Männer mit einem Großteil der restlichen Weltelite zur inoffiziellen HochsprungWeltmeisterschaft beim 40. Internationale Hochsprung-Meeting Eberstadt.
Die Flugtage unterm Eberfürst versprechen so wieder Hochsprung der Extraklasse beim weltbesten Hochsprung-Meeting.
Durch die Terminwahl konnten die Veranstalter die Chance nutzen wieder Spitzenathleten und -athletinnen zu verpflichten. Damit wird das HochsprungMekka Eberstadt seinem exzellenten Ruf gerecht und die Zuschauer können sich auf hervorragende Wettkämpfe freuen.

In diesem Jahr sind die Frauen wieder am Samstagnachmittag an der Reihe.
Die Zuschauer können sich bei dem von der Kreissparkasse Heilbronn präsentierten FrauenHochsprung auf die deutsche Nummer eins im FrauenHochsprung, EberstadtSiegerin 2015/16/17 und Gewinnerin der Bronze-Medaille bei der EM in Berlin Marie-Laurence Jungfleisch freuen.
Mit fehlerfreien 1,96 Meter holte sie in Berlin Bronze und scheiterte nur hauchdünn an 1,98 Meter.
Marie-Laurence freut sich auf das Meeting in Eberstadt und ist hochmotiviert, ihre Saisonbestleistung zu verbessern.

Denn mit der OlympiaZweiten von Rio, Mirela Demireva aus Bulgarien, die in Berlin sensationell mit Bestleistung 2,00 Meter VizeEuropameisterin wurde, steht eine starke Konkurrentin auf der Starterliste.
Zusammen mit der EM-Vierten Airine Palsyte aus Litauen, der EM-Fünften Kateryna Tabashnyk aus der Ukraine und der EM-Siebten Morgan Lake aus Großbritannien sowie weiteren Finalistinnen sind insgesamt zehn WeltklasseHochspringerinnen von Berlin unterm Eberfürst am Start.

Es kommt also zu einer echten EM-Revanche.
Denn auch die Italienerin Elena Vallortigara, die sich seit dem letzten Diamond League Meeting in London mit ihrem sensationellen Sprung über 2,02 Meter auf den zweiten Platz der aktuellen Weltrangliste schob und in Berlin leider das Finale verpasste brennt darauf, es in der EberfürstArena besser zu machen.

Die Zuschauer können sich also mit Sicherheit auf einen spannenden, hochklassigen Wettkampf freuen, umfasst doch das Starterfeld insgesamt 12 Spitzenathletinnen.

Dabei gilt weiterhin: ganz egal, welches persönliches Ziel sich die Hochspringerinnen gesetzt haben, sie alle vereint die Freude auf einen großen Wettkampf in einem einzigartigen Ambiente.

Der von Audi präsentierte MännerHochsprung, ist in diesem Jahr wieder am traditionellen Sonntagnachmittag an der Reihe.
Für die Männer gilt Berlin- Birmingham- Eberstadt.
Durch die Terminwahl hat das Meeting in Eberstadt für die Männer einen besonderen Reiz.
Nach dem sensationellen Erfolg von Europameister Mateusz Przybylko in Berlin wird das 40. Meeting in Eberstadt zur inoffiziellen HochsprungWeltmeisterschaft.

Werden doch neben den platzierten EM Teilnehmern aus Berlin auch Spitzenathleten aus dem Rest der Welt in Eberstadt an den Start gehen.
Auf der Starterliste stehen mit Donald Thomas von den Bahamas, Brandon Starc aus Australien, Edgar Rivera aus Mexico und Trevor Berry ebenfalls von den Bahamas vier WeltklasseAthleten.

Sie treffen nach der EM Berlin auf die europäische Spitzenklasse des Hochsprungs.
Errang doch der mehrfache Deutsche HochsprungMeister und Dritter der HallenWeltmeisterschaften 2018 Mateusz Przybylko vom TSV Bayer Leverkusen nach einem sensationellen Wettkampf mit fehlerfreien 2,35 Meter den Europameistertitel und wurde von 60.000 Zuschauern frenetisch gefeiert.
Der sympathische EberstadtDritte des Vorjahres zeigte einen unglaublichen Wettkampf und freut sich jetzt auf seinen Start unterm Eberfürst.
Ziel ist nicht nur ein deutscher Sieg, sondern ein neuer deutscher Rekord im Hochsprung.
Die Kreissparkasse Heilbronn hat für die neue Bestmarke von 2,38 Meter eine Prämie von 1.500 € ausgelobt.

Mit dem VizeEuropameister Maksim Nedasekau aus Weißrussland, der in Berlin mit 2,33 Meter seine persönliche Bestleistung einstellte, und dem unter neutraler Flagge startenden Dritten der EM, Ilya Ivanyuk hat Mateusz aber eine starke Konkurrenz, durch die Höchstleistungen garantiert sind.
Das Starterfeld wird durch weitere EM-Finalisten wie dem deutschen WeltklasseHochspringer Eike Onnen, dem Polen Sylwester Bednarek und dem jungen Hochsprungtalent Tobias Potye ergänzt.

Die Besucher können sicher sein, der MännerHochsprung verspricht Spannung pur mit Höchstleistungen, die es fast nur in Eberstadt gibt.

Das 3-Tage HochsprungEvent wird am Freitagnachmittag mit dem schon traditionellen U23 Hochsprungwettbewerb für junge Athletinnen und Athleten eröffnet.
Es werden wieder deutsche und internationale NachwuchsSpringerinnen und Springer am Start sein.
Sie wollen einmal in der weltberühmten EberfürstArena über die Latte springen.

Wer weiß, wann es dann wieder, wie aktuell, möglich ist, U23 Siegerinnen oder Sieger bei den Hauptwettbewerben einen Start zusagen können.
So funktioniert erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Zur Nachwuchsarbeit gehört aber im besonderen Maße der von der AOK Heilbronn-Franken präsentierte Kinder- und Jugendtag zu dem am Samstagvormittag Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren eingeladen werden.

150 Kinder und Jugendliche aus 40 verschiedenen Vereinen in Baden-Württemberg können die Faszination Leichtathletik aktiv erleben und sind anschließend herzlich eingeladen, beim FrauenHochsprung am Samstagnachmittag dabei zu sein.

Das Internationale Hochsprung-Meeting Eberstadt wird, zumindest in der bisherigen Form, in diesem Jahr zum letzten Mal veranstaltet.
Zu diesem JubiläumsMeeting, ununterbrochen 40-mal HochsprungWeltklasse unterm Eberfürst, sind daher Dietmar Mögenburg, Gerd Nagel und Carlo Thränhardt sowie Weltrekordler Jacek Wszola aus Polen eingeladen, die zusammen mit ihren Leistungen den Weltruf von Eberstadt begründet haben.

Der FrauenHochsprung hat zwar keine so lange Eberstädter Tradition, wird aber nun auch bereits zum 17. Mal ausgetragen.
Daher kommt zu diesem Quartett noch die deutsche Ausnahmehochspringerin Ariane Friedrich, EberstadtSiegerin 2010 mit 2,00 Meter.

Geplant ist der Auftritt der Ehrengäste im Rahmen einer Interviewrunde vor der Siegerehrung beim FrauenHochsprung am Samstag.


EAA ehrt Peter Schramm für sein Lebenswerk

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Peter Schramm, Initiator und Macher des Eberstädter Hochsprung-Meetings wurde am Donnerstag, 11.01.2018 in Winnenden (bei Stuttgart) vom Europäischen Leichtathletik-Verband (EAA) für sein Lebenswerk mit dem „Europäischen Member Award“ ausgezeichnet.
„Peter Schramm hat Eberstadt zu einer Marke der deutschen Leichtathletik gemacht“, würdigte EAA-Vize-Präsident Frank Hensel im Beisein von DLV-Präsident Jürgen Kessing die Leistung des ehemaligen Religions- und Sportlehrers aus der Winzergemeinde bei Heilbronn.

„Es gibt in Deutschland lediglich drei Veranstaltungen, die man als Marke der Leichtathletik bezeichnen kann“, beschrieb Hensel die Leistung Schramms, „das ist ISTAF in Berlin, das Mehrkampfmeeting in Ratingen und der Hochsprung in Eberstadt. Es gebe keine Hochspringerin und keinen Hochspringer der Weltklasse, der nicht in Eberstadt gesprungen ist, betonte Hensel den außergewöhnlichen Stellenwert des Meetings zwischen Wein und Reben.

„Ihr Einsatz für die Leichtathletik ist hinsichtlich der Dauer und der Akzeptanz beispielhaft“, begründete Hensel die Auszeichnung („Europeen Membership Award“) an Schramm, der vor 40 Jahren das Meeting initiierte und die ganze Zeit als Sportdirektor leitete. Erster Gratulant in einem äußerst würdigen Rahmen war DLV-Präsident Jürgen Kessing (Bietigheim), der erstmals der Jahresfeier des Württembergischen Leichtathletik-Verbands (WLV) beiwohnte. Zu den Gästen des Abends zählten zudem WLV-Präsident Jürgen Scholz, DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska, LSV Geschäftsführer Uli Derad und Badens Präsident Philipp Krämer.

„Ich bin ob dieser Auszeichnung platt“, sagte Peter Schramm, „nicht ich allein habe diese Leistung in Eberstadt erbracht, sondern ein ganzes Team und viele Helfer der TG Heilbronn“, übte sich Schramm nach der Preisverleihung sichtlich bewegt in schwäbischer Bescheidenheit. Das Meeting habe manchmal international einen höheren Stellenwert als direkt vor der Haustür, deutete der Hochsprung-Experte leise Kritik an. Das Ziel sei es, so Schramm, vom 24. bis 26. August das 40. Eberstädter Hochsprung-Meeting zu veranstalten. Eine wahrlich stolze und wohl einmalige Lebensleistung in der deutschen und europäischen Leichtathletik.


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